Die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft stellt sich vor

  Die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft

pflegt das geistige Erbe von Ferdinand Tönnies und macht sich deshalb zur Aufgabe:
 

 

Ferdinand Tönnies (1855 - 1936)

Die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft

wurde 1956 im "Haus Weltclub" in Kiel gegründet, der Stadt also, in der Ferdinand Tönnies als Professor an der Christian-Albrechts-Universität gelehrt hat. Neben seiner Arbeit als Soziologe und Philosoph hatte Ferdinand Tönnies mit Anteilnahme die sozialen Bewegungen seiner Zeit verfolgt und war politisch für den Fortschritt und gegen den Gesinnungszwang eingetreten. Dieser Haltung fühlt sich die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft verpflichtet; sie ist unabhängig und als gemeinnütziger Verein verfasst.

Mitglied kann jeder werden, auch jede juristische Person.

Die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft begann zunächst mit überparteilicher politischer Bildungsarbeit zur Festigung der jungen Demokratie und mit populären wissenschaftlichen Vorträgen.

Im Jahr 1962 wurde ein Studentenwohnheim, das Ferdinand-Tönnies-Haus, gebaut. Es wird seither in Mitverantwortung der Bewohner geführt. Ein Antragsformular für einen Wohnheimplatz kann ausgedruckt werden (siehe Studentenwohnheim).

Kulturpolitische Aktivitäten kamen Mitte der Siebziger Jahre hinzu, und die wissenschaftliche Tätigkeit wurde intensiviert: Seit dem Dritten Tönnies-Symposion (1987) sucht die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft ihr wissenschaftliches Profil in der historischen und theoretischen Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Forschungen und Fragestellungen des Begründers der wissenschaftlichen Soziologie in Deutschland. Dies führte - von drei Internationalen Tönnies-Symposien mit entsprechender publizistischer Aufarbeitung ausgehend - zu kontinuierlichen Untersuchungen der Tönnies´schen Einfluss- und Wirkungssphären. Dabei sollen einerseits die Intentionen und Strukturen seiner skeptisch reflektierten Aufklärungs- und Wissenschaftsprogrammatik transparent werden, wie andererseits offenbar werden soll, dass Tönnies - von den systematischen Zusammenhängen seines Denkens her gesehen - durchaus auch heute noch im Zentrum einer kulturtheoretischen Debatte stehen könnte. Neben der Veranstaltung soziologischer Symposien und spezieller Projekte wird versucht, der internationalen »Tönnies-Forschung« als Anlaufstelle zu dienen, zu koordinieren und über neue Forschungsperspektiven zu informieren; dazu dient das mindestens zweimal jährlich erscheinende »Tönnies-Forum«. Schwerpunkt der Aktivitäten bildet die Realisierung der 24-bändigen kritischen Tönnies-Gesamtausgabe, die der Verlag Walter de Gruyter (Berlin/New York) verlegt.

Besondere Aufmerksamkeit widmet die FTG ihren Veranstaltungen (u. a. ist hier der regelmäßig stattfindende »Tönnies-Tag« zu nennen), hier sind zur Orientierung einige Vortragsthemen genannt:

Daneben veranstaltet die FTG Fachtagungen, Workshops und internationale Kongresse, so:

Veröffentlichungen sollen sowohl zur politischen Bildung als auch die Bemühungen der Tönnies-Forschung und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Projekte dem Publikum zugänglich machen. Dabei sind alle Veröffentlichungen in der Schriftenreihe der FTG, den »Beiträgen zur Sozialforschung«, zu einem ermäßigten Mitgliederpreis erhältlich. Eine derartige Ermäßigung wird in einigen Fällen auch von anderen Verlagen für Bücher zur Tönnies-Forschung gewährt. Das »Tönnies-Forum« erhalten Mitglieder der FTG kostenlos.

 
  
Aktuelles aus der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft 
 
 
  
Aktuelles von der Ferdinand-Tönnies-Gesamtausgabe (TG)
 

 

 

 Vorstand der Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft:

Präsident: Prof. Dr. Alexander Deichsel
Vizepräsident: Prof. Dr. Hans-Werner Prahl
Geschäftsführer: Sebastian Klauke M.A.
Schatzmeister: René Sartorius
 

Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft e.V.

Freiligrathstraße 11, D-24116 Kiel

Tel.: 0431/551107 (Geschäftsstelle)

Fax: 0431/552993 

e-mail: ftg-kiel[@]t-online.de     (Bitte entfernen Sie die eckigen Klammern um das @)

Bürozeiten: montags - freitags von 9.00 - 12.00 Uhr.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens 50.- Euro (€) im Jahr. Schüler, Studenten, Auszubildende und Arbeitslose zahlen 50 % des Mitgliedsbeitrages. Der Mitgliedsbeitrag kann steuerlich abgesetzt werden. 

Wichtiger Hinweis

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