Universität der Freien und Hansestadt Hamburg

Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Institut für Soziologie
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Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Institut für Soziologie
Die ökonomische Funktion der
Öffentlichen Meinung Prof. Dr. Alexander Deichsel Mi 18 c.t.-20 Edmund-Siemers-Allee 1
Hörsaal M Winter-Semester 2011/2012
Die Soziologie der
Öffentlichen Meinung ... 19. Oktober 26. Oktober Anders formuliert: Entstehung, Struktur und Funktion der ÖM in der Wirtschaft 2. November 9. November 16. November
... zeigt die Bedingungen für
die Möglichkeit ... 23. November 30. November 14. Dezember 115 Jahre Wissenschaft vom Sozialen in Hamburg: Helmuth Schelsky 21. Dezember
... markentechnischer
Unternehmensführung.
11. Januar
25. Januar Der Pakt der Marke mit der Öffentlichen Meinung 1. Februar Marke verkauft Moral zu ethischen Bedingungen
Die Öffentliche
Meinung wird von den
Menschen in einer bestimmten Problemlage und zu einem bestimmten
Zeitpunkt ihrer Geschichte erfunden und stabilisiert. Sie soll
spezifische Aufgaben übernehmen und beginnt tatsächlich, diese zu lösen:
Vernunft zu fordern und Leistung zu fördern; daraus ergibt sich die
Ordnung hinter der Informationsflut. Der Öffentlichen Meinung
werden immer mehr Aufgaben übertragen – heute ist sie ein
unsichtbarer Gerichtshof, eine in jeder Publikation, ob gedruckt oder
gesendet. zu beobachtende ethische Instanz. Sie hat eine bedeutende
Industrie hervorgebracht, deren ununterbrochen erzeugte Produkte für die
Organisation gesellschaftlicher Zusammenhänge wichtig geworden ist. Insbesondere
deshalb, weil die örtlichen Lebenskräfte
gemeinschaftlicher Art an
Menge und Eigenwillen zugenommen haben. Das durch sie aktivierte Prinzip
der Gleichheit erzeugt immer mehr Ungleichheit ... noch das letzte Dorf
im letzten Tal will in die Arena der Geschichte, mit den Menschenrechten
unter dem Arm. Das Leistungssystem Marke kann sich ihrer ethischen
Kräfte bedienen – wenn es denn die markensoziologischen Prinzipien
einsetzt. Der Pakt der Marke mit der Öffentlichen Meinung garantiert
wirtschaftlichen Erfolg – allerdings verlangt er auch, auf schlechte
Motive und unredliche Praktiken zu verzichten. Die Wertschöpfungskette
muss sauber geführt werden,
um eine Leistung im tobenden Verdrängungswettbewerb durchzusetzen und
die Gemeinden, Landschaften und Städte dadurch zu stärken.
Denn Achtung: Grund für „Krise“
und Arbeitslosigkeit sind schlechte und schlecht durchgesetzte
Produkte! Die Vorlesung wird wiederum Gäste zu Wort kommen lassen und
stadtöffentlich sein. Durch eine schriftliche Arbeit kann ein
Leistungsnachweis erworben werden.
Zu den Gästen: Dr. Axel
Schroeder
MPC Münchmeyer Petersen Capital AG, Hamburg,
Vorstandsvorsitzender Paul Underberg
Dr. Rainer
Waßner
Zur Literatur:
Gottfried
Wilhelm Leibniz, 1720,
Monadologie,
Principes de la Nature et de la Grace
Gotthold
Ephraim Lessing,
1780, Die Erziehung des Menschengeschlechtes; div. Auflg.ff.
Ferdinand
Tönnies,
1922, Kritik der Öffentlichen Meinung; 2002, wiss. ediert v. Alexander
Deichsel, Rolf Fechner, Rainer Waßner, Bd. 14 der Ferdinand Tönnies
Gesamtausgabe, 1998ff., de Gruyter Verlag Berlin/New York
Hans
Domizlaff, 1939, Die Gewinnung des öfffentlichen
Vertrauens, Ein Lehrbuch der Markentechnik; 2005, 6. erw. Auflg,, Verlag
Marketingjournal Hamburg
Alexander
Deichsel,
(Hrg.), 1992, Und alles ordnet die Gestalt – Gedanken und Gleichnisse,
Hans Domizlaff Brevier,
Kriterion Verlag Zürich
Manfred
Schmidt,
2002, Das Bermudadreieck. Wo Marken ihr Geld versenken und wie sie es
wieder heben können, FAZ-Verlag, FaM
Uwe Carstens,
2005, Ferdinand Tönnies – Friese und Weltbürger, Biographie, Norderstedt
Alexander
Deichsel,
2006, Markensoziologie, 2.
erw. Auflg.; Deutscher Fachverlag, FaM
Alexander
Deichsel et al., (Hg.).
1995ff, Jahrbuch Markentechnik; aktuell: 2011, |